Ein Haus fürs Lernen und Experimentieren

Objekte aus der Natur können ertastet, Geräusche und Düfte aus der Landschaft am Fluss erraten werden. Ein großer, virtuell drehbarer Globus zeigt die Klimaänderungen der Erde über Jahrmillionen hinweg. Leuchtende Würfel vergleichen die Energievorräte der Erde mit dem "Energieverbrauch" der Menschheit. Tiere und Pflanzen nutzen Energie effizient und umweltschonend. Welche Vorbilder finden sich hier für Mensch und Gesellschaft?

Die Energie der Natur wird durch zahlreiche Experimente mit Wind, Wasserströmung und Sonnenlicht deutlich erfahrbar. Spielerisch und nachdenklich klingt der Ausstellungsbesuch an einer blauen Riesenkugel mit glitzernden Strömungen aus.

In mehreren Ausstellungseinheiten, darunter eine kleine Fachbibliothek, sollen die Vernetzungsaspekte von Zivilisation und Natur vermittelt werden. Zu jeder der 32 Stationen liegen vertiefende Materialien aus; sie ergeben ein informatives Sammelwerk, das im Eintrittspreis enthalten ist.

Rundgang durch das Haus Ruhrnatur

An 32 Ausstellungseinheiten lassen sich die Themen Flora und Fauna, Klima und Energienutzung in der Natur und durch den Menschen studieren. Ein geologisches Profil erlaubt einen Einblick in die Gesteinsstruktur unter unseren Füßen. In dem riesigen Aquarium schwimmen die wichtigsten Ruhrfische. Es zeigt zugleich, wie sich menschliche Eingriffe auf die Vielfalt der Natur auswirken können. Strömungsmodelle dokumentieren den Einfluss der Wasserbewegung auf die Flussstruktur und die Anpassung von Pflanzen und Tieren daran. Unter Mikroskopen wird die ungeahnte Vielfalt von Kleinlebewesen des Flusses und des Bodens deutlich.