Im Haus Ruhrnatur ist eine neue Fotoausstellung zu sehen. Bis zum 20. November 2016 zeigt der Fotograf Hermann Hirsch 35 einzigartige Naturaufnahmen.

Im Ruhrgebiet gibt es kaum Natur und deshalb ist es kein wirkliches gutes Jagdrevier für einen Naturfotografen!?. Falsch! Gerade hier, in diesem urbanen Dschungel gibt es viel mehr Tiere als man denkt. Die Fotos demonstrieren, dass man auch vor der eigenen Haustür, selbst im heimischen Garten, naturfotografisch außergewöhnliche Motive finden kann. Der Natur- und Nachwuchsfotograf Hermann Hirsch fängt diese versteckte Natur auf einzigartige Art und Weise ein und gibt in der Ausstellung "Wildes Ruhrgebiet" einen Einblick in verborgene und unbekannte Naturschätze in diesem Ballungsraum.

Mit seinen 23 Jahren zählt Hirsch bereits zu Deutschlands besten und erfolgreichsten Naturfotografen. Vor drei Jahren wurde er von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) als bester Deutscher Naturfotograf ausgezeichnet. Der Dortmunder war damit der jüngste Gewinner in der Geschichte des Wettbewerbs. Im gleichen Jahr gewann er außerdem den begehrten „Fritz Pölking Jugendpreis“ für Naturfotografen. Im Oktober vergangenen Jahres wurde er im Natural History Museum in London als Sieger der Kategorie „Schwarz-Weiß“ im bedeutendsten internationalen Naturfoto-Wettbewerb „Wildlife Photographer Of The Year 2015“ geehrt.