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Vom Neickmannshof zum Haus am Wasser

Früher wurde am Neickmannshof geerntet und geschlachtet, Eisen geschmolzen und verarbeitet. Ende der 70er Jahre rettete die RWW das Gebäude vor dem Verfall und ließ das Baudenkmal fachgerecht restaurieren. Das "Haus am Wasser" wird heute für Tagungen und Veranstaltungen der RWW genutzt.

Der Neickmannshof, ehemals Wirtschaftshof des benachbarten Schloß Styrum, markiert den Übergang von vorindustrieller zu industrieller Produktion. Archäologen entdeckten zwei Werkstattbereiche mit den ältesten Zeugnissen für die Gewinnung und Verarbeitung von Eisen im unteren Ruhrtal. Die Ausstellung im Haus am Wasser zeigt eine Auswahl von Fundobjekten aus dieser Produktionsstätte. Sie belegen, dass hier bereits Anfang des 17. Jahrhunderts Eisen aus Rasenerz gewonnen wurde - lange Zeit bevor die St. Anthony-Hütte in Oberhausen-Osterfeld, die als älteste Eisenhütte der Region gilt, die Produktion aufnahm (1758).

Auf Anfrage sind Gruppenführungen möglich.

Tel. 0208 / 44 33 390.

Eine reich illustrierte Publikation "Haus am Wasser. Zeugnisse einer 500-jährigen Hofgeschichte" (Hrsg. RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr 2000) ist im Haus Ruhrnatur, im Aquarius Wassermuseumund im Mülheimer Buchhandel erhältlich.

  

  © RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH